By Vanessa Soriano
Während der Geschichte Deutschlands gab es viele Gastarbeitergruppen, die nach Deutschland gingen, um einen Bedarf Deutschlands zu erfüllen. Es gibt zwei Gastarbeitergruppen, die ich ziemlich interessant finde, da die Reaktionen der Deutschen auf diesen Gruppen so verschieden ist, obwohl die zwei Gruppen auf den ersten Blick nicht so anders sind. Ich rede von den Gastarbeitern aus Korea und die Türkei.
Im Allgemeinen meinen die Deutschen, dass die ehemaligen koreanischen Gastarbeitern sich in Deutschland besser integrierten als die ehemaligen türkischen Gastarbeitern. Laut den Deutschen sind die Koreaner „Vorzeigenmigrant*innen“, währenddessen die Türken scheinen, in einer „Parallelgesellschaft“ zu leben. Aber was meinen die Deutschen, wenn sie sagen, dass die Koreaner sich gut integrierten? Wenn man von Integration redet, muss man erkennen, dass Menschen ihre eigene Kultur, Sprache und Werte nicht verlieren werden, um sich in ein anderes Land einzufügen. Die Koreaner verloren die vorgenannten Begriffe nicht. Sie haben ihre eigene kulturelle Gemeinde, wo sie koreanische Feiertage feiern und behalten Verhältnisse mit anderen Koreaner, wo sie mit einander auf koreanisch reden. Wenn man die Türken in Deutschland anschaut, tun sie das Gleiche wie die Koreaner. Sie behalten ihre eigene Kultur, Sprache und Werte, obwohl sie in Deutschland wohnen2. So entsteht die Frage: warum betrachten die Deutschen diese zwei Gruppen so unterschiedlich ? Meiner Meinung nach liegt die Antwort an den verschiedenen Arbeitsstellen, die diese Gruppen in Deutschland hatten.
Die Koreaner und Türken suchten nach Arbeit, aber die Art dieser Arbeit war sehr anders zwischen diesen zwei Gruppen. Die türkische Gastarbeiter arbeiteten in Fabriken und in anderen Stellen, die niedrige Qualifikationen brauchen, da diese Löcke in der deutschen Ökonomie erfüllt sein müsste. Als die Koreaner nach Deutschland kamen, brauchte Deutschland unbedingt Krankenschwester. Es gab andere Stellen in Deutschland, die von den Koreaner erfüllt wurden6, aber ich bin der Meinung, dass die koreanische Krankenschwester eine große Rolle in der Bestimmung der Meinung der Deutschen zu den Koreaner spielten. Jeder Mensch braucht Gesundheitsfürsorge und in vielen Gesellschaften werden Gesundheitsfürsorge Beschäftigte als Vertrauenspersonen gesehen. Dazu muss man eigentlich mit Gesundheitsfürsorge Beschäftigter, wie koreanische Krankenschwester, reden. Durch die koreanische Krankenschwester mussten die Deutschen öfter und in verwundbaren Situationen mit Koreaner interagieren. Meiner Meinung nach ermöglichte diese Tatsache die deutsche Idee, dass die Koreaner sich besser integrierten als die Türken. Die Deutschen hatten viel zu verlieren, wenn sie diese koreanische Krankenschwester nicht respektierten oder vertrauten und dadurch änderte sich das Verhältnis der Deutschen zu den Koreaner im Allgemeinen. Natürlich gibt es andere Tatsachen, die die Meinung der Deutschen zu den Türken beeinflussen, aber vielleicht könnte eine zunehmende Anzahl von positiven Interaktionen zwischen Deutschen und Türken mehr Deutschen von der Integration der Türken überzeugen.
Quellen
[1] Zit. nach Kimiko Suda, Sabrina J. Mayer und Christoph Nguyen, “Antiadiatischer Rassismus in Deutschland”. Bundeszentrale für politische Bildung, 09.10.2020
[2] Zit. nach Thilo Sarrazin, “Deutschland Schafft sich ab”, S. 294, 312. Random House. 2010
[3] Zit. nach “Assimilation und Integration”, S. 1.
[4] Zit. nach Heike Berner, Sun-ju Choi und Koreanische Frauengruppe in Deutschland, “Zuhause”, S. 41-51. Assoziation A. 2006
[5] Zit. nach Gabriele Trost und Malte Linde, “Gastarbeiter”. Planet-Wissen. 18.05.2020[1] Zit. nach Yang-Cun Jeong, “Koreanische Immigrationsgemeinden in der Bundesrepublik Deutschland”, S. 29-31. Peter Lang. 2008
[6] Zit. nach Yang-Cun Jeong, “Koreanische Immigrationsgemeinden in der Bundesrepublik Deutschland”, S. 29-31. Peter Lang. 2008


